>Motivationslöcher und sonstige Wörter jenseits der Rechtschreibprüfung

>Eigentlich! bin ich ein durchaus motivierter Mensch. Ich würde mal frei heraus und voller Überzeugung behaupten, dass ich über ein hohes Mass an Selbstmotivationsvermögen verfüge.
Cooles Wort, oder? Selbstmotivationsvermögen – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen… Meine Rechtschreibprüfung kennt das Wort überhaupt nicht und macht mir lauter rote Pünktchen drunter…aber das nur nebenbei.

Wenn ich mich entschliesse, etwas zu machen weil ich davon überzeugt bin, dass es gut ist, gut tut, nötig ist, Spass macht, etwas “bringt” – dann stosse ich die Motivationskugel mit leichter Hand an und halte sie mit ebenso leichter Hand am Laufen – kilometerlang ohne grössere Probleme. Das empfinde ich übrigens als eine durchaus angenehme und erwähnenswerte Charaktereigenschaft (ich habe auch genug schlechte Charaktereigenschaften, deshalb kann man das ja ruhig mal so sagen, oder?)

Aber ab und zu tauchen sie dann doch auf – wie aus dem Nichts. Sie sind fies und gemein, gut getarnt und beinahe unsichtbar und die Motivationskugel fällt einfach so – mir nichts – dir nichts in sie hinein: die Motivationslöcher! (meine Rechtschreibprüfung kennt übrigens auch das Wort Motivationslöcher nicht, genau wie Motivationskugel – aber auch das nur nebenbei)

Ja und da versinkt sie dann – die ganze schöne Motivation in diesen dunklen Löchern bis über die Nasenwurzel  – und die Frage ist: wie bekommt man sie wieder dort raus?
DENN – eine Motivationskugel, die erstmal in ein Motivationsloch gefallen ist, ist ungleich schwerer wieder in Gang zu bekommen als eine frisch gestartete Motivationskugel – findet ihr nicht?

Was ich eigentlich sagen wollte: ich habe keine Lust Saxophon zu üben….!

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