>Die Zuflucht

>Ich bin Christ – seit 23 Jahren – freudig – überzeugt – entschlossen.

Nach einigen ziemlich wilden Teenagerjahren – gerade hatte ich mich entschlossen, den Kontakt zu allen “Verlierern” abzubrechen und ein erfolgreiches Leben auf dieser Erde zu führen, lernte ich durch meinen jetzigen Mann ein paar Christen kennen….die mich, das muss ich gestehen, anfangs nicht so wirklich beeindruckt haben…(die Betonung liegt hier auf “anfangs”)

Schliesslich hatte ich alles im Griff und war dabei, diese Welt im Sturm zu erobern – oder?
Für was bitteschön brauche ich dann jemanden wie Jesus, der Anspruch auf mein Leben erhebt und mir vorschreibt, was ich tun soll….? (Ich lasse mir sowieso SEHR ungern etwas vorschreiben)

Irgendwann habe ich dann germerkt, dass das nicht der Punkt ist, sondern dass er meine Freundschaft möchte – und hey – inzwischen hat er sich als mein bester Freund überhaupt rausgestellt – wer hätte das gedacht?!
Ein Buch, das mich damals schwer beeindruckt hat war “Die Zuflucht” von Corrie ten Boom. Sie schreibt darin über ihre Zeit im 2. Weltkrieg und wie sie als Christen nicht passiv waren, sondern den verfolgten Juden geholfen haben und dafür im KZ gelandet sind. Was mir gefiel: sie hat nicht weg geschaut, sie hat aus Überzeugung gehandelt, sie war leidenschaftlich, sie war mutig, sie konnte vergeben – und hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie es nie geschafft hätte ohne Jesus, der ihr Freund war und ihr beistand.

Das fand ich gut – naturgemäss bin ich nämlich ziemlich feige – aber hey – mit so einem starken Helfer an der Seite…

Baue keine Treppe von guten Werken, um den Himmel zu erreichen. Der Himmel ist weit weg von “guten Leuten” und nur einen Schritt weg von einem Sünder. (Corrie ten Boom)

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